Kursangebote im Frühjahr 22

Der Naturschutz liegt uns sehr am Herzen. Und mit unseren Kursen wollen wir Groß und Klein neugierig machen.auf Natur und deren Erhalt :

Nistkästen Bauvogelwanderung

Am 12. März 2022 bietet die Frankensiedlung wieder für Kinder ab 8 Jahre Nistkästen Bau für verschiedene Vogelarten an. Die Kinder werden fachgerecht angeleitet und können den Nistkasten dann mit nach Hause nehmen und einen geeigneten Ort suchen, einen Platz für die entsprechende Vogelart. Der Kurs beginnt um 10.00 Uhr, Atelier im Bentger Feld 4, 53501 Grafschaft-Nierendorf. Kursbeitrag: 8 Euro.Im Preis sind ein Snack und alle Materialien beinhaltet . Es gelten die dann gültigen Corona Regeln, max. können 8 Kinder teilnehmen. Anmeldung bitte an info@nithrindorp.de

Vogelwanderung

Am 3. April 2022 findet wieder eine Vogelwanderung in Zusammenarbeit mit dem BUND statt. Start ist um 10.00 Uhr an der Frankensiedlung, bitte Parkmöglichkeiten am Sportplatz Leimersdorf nutzen. Im Anschluss gibt es wieder eine warme Suppe. Dauer der Wanderung rund 2 Stunden. Es wird um Anmeldung gebeten, es gelten die Coronaregeln für den Aufenthalt im Freien.  Anmeldung bitte an info@nithrindorp.de.

WildbienenbehausungBehausung

Am 23. April 2022 bieten wir wieder einen Kurs für Familien an, mit Kindern ab 6 Jahre und in Begleitung eines Erwachsenen. Gebaut werden Nisthilfen für Wildbienen aus einem Holzklotz und entsprechenden Bohrungen. Der Kursbeitrag beträgt 8 Euro Snack, Getränke und Materialien, im Preis inkl. Treffen ist wieder am Atelier im Bentger Feld 4, in Grafschaft Nierendorf. Teilnehmerzahl max. 8 Kinder mit Erwachsenen. Es gelten die Regeln für den Außenbereich im Bezug auf die dann gültige Corona Verordnung.Anmeldung bitte an info@nithrindorp.de.


Unser SoLaWi-Projekt geht ins fünfte Jahr!SOLAWI

Schon bei der Jahresversammlung der bisherigen Teilnehmer am SoLawi-Projekt (Solidarische Landwirtschaft) war vielen klar, dass es unbedingt weitergehen muss und soll. Bisher sind schon über 20 Familien im nächsten Jahr wieder dabei, einige wenige Plätze sind noch zu vergeben.

Gemeinsames Ziel ist es, sich mit Gemüse aus biologischem Anbau selbst versorgen. Auch alte Gemüsesorten, Obst und Kräuter werden angebaut. Weiter werden die Solawiteilnehmer von den Hühnern der Frankensiedlung mit Eiern versorgt, außerdem kommt noch eigener Honig hinzu.

Familien genießen die Oase Frankensiedlung

Wichtig ist den Familien, dass sie in der „Oase“ Frankensiedlung abschalten können und die Kinder die Natur mit ihren Insekten und Tieren erleben können. Auch selbst mit anzupacken ist vielen wichtig. Jede*r entscheidet aber selbst, wie stark sie oder er sich praktisch einbringen kann und will. Sichergestellt ist das ganze Projekt durch die Festanstellung eines Mitarbeiters seit März 2021. Damit dieser Mitarbeiter seinen gerechten Lohn erhält, zahlen die Vereinsmitglieder einen festen Beitrag im Monat. Damit wird das Projekt von allen gemeinsam getragen.

Bei der Jahresversammlung wurden verschiedene Wünsche der Teilnehmer aufgenommen; diese fließen in das Projekt und den Anbau ein. Inzwischen kommen immer mehr Teilnehmer aus Nierendorf und Birresdorf hinzu, die den Garten zur Fuß erreichen. Viele kommen nun mit dem Bollerwagen und holen damit ihre Gemüseeinheit ab. In diesem Herbst wurden 12 neue Obstbäume gepflanzt, auf das Obst freuen sich jetzt schon alle.


Ab Mai 2022 besteht auch die Möglichkeit, die Frankensiedlung zu besuchen. Freitags und samstags von 12.00 bis 16.00 Uhr ist ein Mitarbeiter vor Ort. Bürger*innen der Dörfer rundherum – auch solche, die nicht beim SoLawi-Projekt Mitglied sind – sind herzlich willkommen und können sich gerne gegen Spende etwas Gemüse mitnehmen.

Fledermausprojekt startet im Frühjahr 2022

Im Frühjahr startet ein Fledermausprojekt mit dem Projektleiter Alexander Haustein. In Zusammenarbeit mit NABU und BUND wurde beraten und analysiert, welche Kästen sinnvoll sind und welche Fledermäuse überhaupt vor Ort vorhanden sind. Für dieses Projekt hat der Verein rund 500 Euro gesammelt, die dann für dieses wichtige Projekt investiert werden können.

Besucher der Frankensiedlung werden gebeten grundsätzlich zu Fuß zu kommen, um die Belastung mit PKW so gering wie möglich zu halten. Nur bei Transport von großen Mengen oder Gerätschaften kann im Sinne einer landwirtschaftlichen Nutzung das Gelände mit dem PKW angefahren werden.

Der Verein plant für das Jahr 2022 wieder Angebote für Familien und Kinder. Der Bau von Nisthilfen für Vögel und Insekten steht unter anderem auf dem Plan. Führungen für Kindergärten oder Schulen sind bitte anzumelden, diese sind grundsätzlich möglich und kostenlos. Anmeldungen und Infos zu SoLawi können unter frankensiedlung@t-online angefordert werden.

Der Verein wünscht allen Freunden und Gönnern unseres Projektes ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2022.



Kleiner Film von unserem Sommerferienprogramm 2020

Einen Einblick in die Ferienfreizeit der Frankensiedlung Nithrindorp in den Sommerferien 2020 in Grafschaft Nierendorf gibt dieser kleine Film: 

Film

Eine Produktion von Laurin Beißel © by WEIRDFRAME Medienproduktion


Weinberg zerstört

Wir sind fassungslos.

Weinberg zerstoert

Tag des Offenen Gartens

Sonntag, 21. Juni von 11- 18 Uhr

Kommen Sie vorbei und schauen Sie sich unser Projekt an.

Parken nur auf dem Parkplatz am Sportplatz zwischen Nierendorf und Leimersdorf.

Rettet die Frankensiedlung!

Worum gehts es? Schauen Sie hier doch einfach einmal vorbei!


Online Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-frankensiedlung

Pressemitteilung Frankensiedlung

Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der LebenshilfeAktion Mensch

Am 26.10.2019 konnte der Verein Frankensiedlung zusammen mit jungen Menschen der Lebenshilfen Kreis Ahrweiler e.V. einen gelungenen Abschluss des Jahres durchführen. Bei herrlichem Wetter hat man sich auf dem Gelände der Frankensiedlung getroffen. Zum Abschluss wurden mit den Teilnehmern Beete mit Stauden angelegt, die insbesondere für Insekten interessant sind. Weiter haben die Teilnehmer mitgeholfen rund 50 Bäume und 40 Wildrosen zu pflanzen. Bei den Bäumen wurde insbesondere der Klimawandel in den Blick genommen, so fanden Esskastanie, Vogelkirsche und Winterlinde mit weiteren Gehölzen ihren Platz. Mittlerweile hat man auf der Frankensiedlung rund 400 Hecken und Sträucher und rund 120 Bäume gepflanzt.Gemeinsam

Die JuLe-Teilnehmer (Junge Lebenshilfe) haben jeden Monat einen Samstag auf der Siedlung verbracht. Eigene Beete wurden im Frühjahr angelegt mit Gemüse und Salat. Bei jedem Treffen wurde dann auch die eigene Ernte verwertet, was allen sehr viel Freude gemacht hat. „Es ist sehr angenehm, mit diesen Menschen zu arbeiten, trotz ihrer Behinderung sind sie immer freundlich und haben große Freude an dem Projekt“ so Pia Caspari, Vorsitzende des Vereins. Durch die Kooperation mit der Lebenshilfe konnte der Verein auch einen Beitrag zu lebendiger Inklusion leisten. Unterstützt wurde die Maßnahme durch Aktion Mensch.

Auch wenn die baulichen Voraussetzungen sicher besser sein könnten, nutze man auch immer wieder den vorhandenen Bauwagen bei schlechtem Wetter. So hoffen der Verein und auch die Lebenshilfe, dass man baldigst mal diese Bedingungen gerade für solche Gruppen verbessern kann. Leider werden dem Verein immer wieder viele Schwierigkeiten in den Weg gelegt.

Im nächsten Jahr wird man die Zusammenarbeit vertiefen und alle freuen sich schon auf den Frühling, wo man wieder loslegen kann.

„Es ist für uns als Verein und auch für unsere verschiedenen Kooperationspartner nicht nachvollziehbar, dass das Verfahren so schwierig gestaltet wird, dass wir immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommen. Die Chancen -gerade für Menschen mit Beeinträchtigungen werden nicht genügend geschätzt. Viele Entscheider haben das Projekt offensichtlich immer noch nicht verstanden.“ so Mathias Heeb, Vorsitzender. „Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe“

 
Frankensiedlung Nithrindorp e.V., 27.10.19

Anlage einer Weinbergsmauer und Wildblumenwiese

Jugendliche des Jugendhilfevereins kommen regelmäßig auf das Gelände der Frankensiedlung.
Die neuesten Projekte waren die Anlage einer Weinbergsmauer und Wildblumenwiese.

Anlage Weinbergsmauer       fertige Mauer

analge Wildlumenwiese       Wildblumenwiese



Feuchtbiotop
Feuchtbiotop

Im Feuchtbiotop der Frankensiedlung wimmelt es vor Leben - die Frösche nehmen ihr neues Revier dankbar an.

Im vergangenen Jahr hatten Mitglieder des Vereins das zugewucherte Feuchtgebiet von Gestrüpp befreit und damit Platz für Amphibien und Insekten geschaffen. 





Erste Termine in 2018

10. Februar
Baumpflanzen auf der Frankensiedlung / Anlage Permakulturbeete

Planzungen
Am 10. Februar lädt der Verein Frankensiedlung zu weiteren Anpflanzungen und Pflege der Anlage ein. Erstellt werden die Beete für den Gemüseanbau in Form von Permakultur mit Erläuterungen. Die Heckenanpflanzungen von 2017 werden gepflegt, Weiden gesteckt und vieles mehr.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf der Frankensiedlung, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Bitte
wenn möglich Anmeldung per Mail an frankensiedlung@t-online.de.




24. Februar
Workshop Keramik aus der Merowingerzeit 

Ton Merowinger
Der Verein Frankensiedlung bietet am 24. Februar einen Workshop rund um Keramik aus der Merowingerzeit an. Die Teilnehmer können sich z.B. Gefäße oder Becher aufgrund von Funden aus dieser Zeit unter Anleitung gestalten. Die Tonwaren werden nach Trocknung gebrannt und können abgeholt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Workshop beginnt um 11.00 Uhr im Atelier, Bentger Feld 4, Nierendorf, und endet gegen 16.00 Uhr.
Für Vereinsmitglieder ist die Teilnehmergebühr 30 €, für Nichtmitglieder 35 €, Material und Brand anteilig nach Verbrauch, Verpflegung, es wird ein Imbiss aus dem Lehmofen angeboten.

Anmeldungen bitte per Mail an frankensiedlung@t-online.de, Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2018



Färbergarten: Erste Krappernte
Garten im November
Die ersten Wurzeln der Krapppflanze wurden im Rahmen der Vermehrung der Wurzeln geerntet. Diese Wurzeln sind de
r Grundbestandteil für das Färben von Stoffen und Wolle in einem Rotton. Bis ins 19. Jhdt. war das die fast einzige Methode, die Farbe Rot für Kleidung herzustellen. Nachdem dieser Farbstoff chemisch hergestellt werden konnte, ist der Anbau in Europa fast ganz verschwunden.

Die Wurzeln müssen jetzt ein Jahr trocknen und werden dann zu einem Pulver vermahlen. Dieses Pulver wird dann in Wasser gelöst und darin dann der Stoff gefärbt.

Der Färbergarten wird auch weiterhin Bestandteil des Projektes sein.









Kinder- und Jugendtreff auf der Frankensiedlung wird gut angenommen
Bogenschießen für Kinder und Jugendliche einmal im Monat
 
Kinder_Jugend_Treff_StockbrotKinder_Jugend_Treff_Bogenschiessen




















Der mittlerweile nun seit Monaten stattfindende Kinder- und Jugendtreff in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro der Gemeinde Grafschaft kommt immer besser an. Jeden Freitag können Kinder und Jugendliche kommen, verschiedene Angebote annehmen oder 
sich einfach frei in der Natur bewegen. Am Bienenstand können die Kinder erste Erfahrungen im Umgang mit Bienen in einem Imkeranzug erfahren und die Zusammenhänge verstehen. Jeder Treff ist auch geprägt, etwas Frisches zu zubereiten, Kräuterquark oder Stockbrot, was den Kindern sehr viel Spaß bereitet. Die Teilnehmer finden interessante Steine oder Federn von Vögel, die in eine Sammlung einfließen. Sie können im Garten mitmachen oder einfach nur das Gemüse probieren. Eigene Verstecke der Kinder werden entwickelt und bleiben auf dem Gelände verborgen - also Erlebnis Natur auf eine ursprüngliche Weise.
 
Bogenschießen für Kinder und Jugendliche einmal im Monat
 
Bogenschießen einAuch das Bogenschießen bereitet den Kinder große Freude. Aufgrund der Nachfrage an den Verein wird jetzt jeden Monat einmal Bogenschießen für Kinder und Jugendliche ab 7 Jahre angeboten. Das erste Bogenschießen ist am Samstag, 07. Oktober von 15.00 - 17.00 Uhr, der nächste Termin am 11.11. auch von 15.00 - 17.00 Uhr.  Unkostenbeitrag Mitglieder 5.-€, Nichtmitglieder 10.-€ (für 2 Stunden).Unter Anleitung erfahren die Kinder den Umgang mit Pfeil und Bogen. Anmeldung ist erforderlich per Mail an frankensiedlung@t-online.de.



Abgabe von Gemüse aus dem Garten Frankensiedlung

Aufgrund der sehr positiven Resonanz des Kulturgartentages bietet der Verein Frankensiedlung eine Möglichkeit, den Garten weiterhin zu besuchen.

Am kommenden Freitag, 01.09. kann jeder sich gesundes Gemüse aus dem Gemeinschaftsgarten der Frankensiedlung abholen bzw. mitnehmen. In der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr sind Vereinsmitglieder vor Ort und jeder kann sich Gemüse aussuchen. Zur Auswahl stehen Salat, Möhren, Lauch, Pastinaken, verschiedene Sorten Mangold, Sellerie, Heckzwiebeln, Zwiebeln, Winterrettich, verschiedene Kürbissorten. Bei Rückfragen bitte per Mail an frankensiedlung@t-online.de. Im Gemeinschaftsgarten kommen keine Spritzmittel zum Einsatz. Die Abgabe erfolgt kostenlos, wer dem Projekt etwas spenden möchte, gerne. 

Kulturgarten
Gemeinsames Einsäen eines Blumenfeldes während des Kulturgartentages
(Bild. G. Bach)



Frankensiedlung Nithrindorp e. V.

Kulturgartentag findet in abgeänderter Form statt

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e. V.  lädt für Sonntag, den 27. August von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu einer Kulturwerkstatt in den Gemeinschaftsgarten der Frankensiedlung ein.

Jeder Teilnehmer kann sich mit einer Gartenarbeit beschäftigen. Aus Naturmaterialien soll ein Werk entstehen, das im Laufe des Tages gemeinsam gestaltet wird. Alle Teilnehmer werden herzlich dazu eingeladen. Was da entstehen wird und wer vielleicht der Empfänger des Werkes sein wird, ist völlig offen, aber es gibt  schon einige spannende Ideen. Die Vereinsmitglieder bringen Kuchen mit, den sie gerne teilen. Das im Garten kultivierte Gemüse kann auch mitgenommen werden -  gegen eine kleine Spende für den Gemeinschaftsgarten. Es findet kein Verkauf statt.

Bei Führungen im Garten und auf dem Gelände werden Gäste zu den Anpflanzungen wie etwa den alten  Obstbaumsorten und deren Geschichte informiert. Die Vereinsmitglieder geben zu allen Fragen gerne Auskünfte.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Teilnehmer, die in den Garten kommen, bitte nicht zu lange auf einer Stelle stehen, damit nicht der Eindruck des "Lagerns" entsteht. Der Verein freut sich auf viele Teilnehmer, die vielleicht auch gerade jetzt das Projekt aufsuchen wollen und mitmachen.

Ein rechtlicher Hinweis aus gegebenen Anlass: Wir möchten darauf hinweisen, dass das Recht am eigenen Bild respektiert werden muss - Aufnahmen von Personen auf dem Gelände ohne deren ausdrückliches Einverständnis sind nicht gestattet.



Zuwachs auf der Frankensiedlung - Niederwild nimmt Rückzugsräume gut an
Neben zwei Würfen junger Hasen befinden sich auch junge Fasane auf dem Siedlungsgelände.

    Junge Fasane        Junge Fasane


Umweltministerin Ulrike Höfken zu Besuch

Am Freitag, den 23. Juni besuchte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken die Frankensiedlung. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Mathias Heeb konnte sie sich auf einem Rundgang ein Bild von der Siedlung machen.

Ministerin Ulrike Höfken im Gemeinschaftsgarten der Franken

Zunächst zeigten ihr die Viertklässler der Leimersdorfer Grundschule, was sie im Garten des Frankenvereins gepflanzt haben. Die Begeisterung der Kinder war deutlich zu spüren als sie von ihren Arbeiten und Erfolgen berichteten. Auch Baumpflanzungen, Bienenstand, Insektenhotel und Skizzen zum Siedlungsprojekt wurden der Ministerin vorgestellt. Sie zeigte sich beeindruckt vom Konzept des Gemeinschaftsgartens und der Siedlung. Kindern und Jugendlichen, an die sich die Frankensiedlung primär wendet, die Themen Natur, Ökologie, Landwirtschaft, aber auch gemeinsames Arbeiten, wirtschaftliche Zusammenhänge und Kulturgeschichte näher zu bringen, sei ihrer Ansicht nach eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und hier besonders gelungen. Auch das Entschleunigen ohne Internet und Smartphone sei für Kinder und Jugendliche eine wichtige Erfahrung. 

Ganz besonders begrüßte die Umweltministerin, dass die Initiative des Vereins von so vielen Seiten tatkräftig unterstützt wird, denn neben den aktiven Vereinsmitgliedern gibt es viele Projektpartner: angefangen bei der Grundschule Leimersdorf und der Gemeinde Grafschaft und politischen Vertretern, weiter zu Landwirtschaftsverband, Landjugend Ahrweiler, Imkerverband, Kreisjägerschaft, dem Forstamt Ahrweiler, dem „NetzwerkArtenvielfalt“ bis hin zu Partnern wie die Familienbildungsstätte Neuenahr und dem Jugenhilfeverein und der Flüchtlingshilfe. Von allen  Partnern waren Vertreter erschienen und sie bekräftigten ihre weitere Unterstützung für das einzigartige Projekt. Auch das Ministerium  für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit dem Förderprogramm zur Schaffung von Schul- und Gemeinschaftsgärten.

Höfken Besuch        Höfken Rede

Garten             Schulklasse




Jugendhilfeverein - Zwiebeln gesetzt, Zaun gebaut

Jugendliche Maerz

In der letzten Märzwoche waren Jugendliche auf dem Gelände der Frankensiedlung aktiv. Sie setzten Zwiebeln und bauten am Zaun der Siedlung und im  Garten weiter.















Feldhasennest auf der Frankensiedlung
Feldhasennest in der Frankensiedlung
In der Frankensiedlung haben wir ein Feldhasennest  mit mindestens zwei Jungen entdeckt. Auch wenn sie uns ein wenig vom Feldsalat wegknabbern werden - wir freuen uns über unseren neuen  Mitbewohner!
















25. Februar: Pflanzaktion Randstreifen

In einer weiteren Gemeinschaftsaktion wurde der rund drei  Meter breite Randstreifen rund um die Siedlung mit Heckenpflanzen bepflanzt. Neben Freunden der Frankensiedlung waren unter anderem auch Ralf Schmidt, Obmann der Kreisjäger für Naturschutz und Frau Martina Hartmann, Kreisvorsitzende der Imker mit von der Partie. Gepflügt und mit der Kreiselegge vorbereitet hatte den Streifen Heinrich Fuchs aus Eckendorf.

Pflanzen 25. Feb.

Pflanzaktion

Pflanzaktion



1. Februar: 20 Bäume gepflanzt.

BaumpflanzungTrotz etwas widriger Bedingungen fand am Samstag, den 11. Februar der erste Teil der geplanten Pflanzaktion statt. Auf dem Gelände wurden eine Linde und 19 verschiedene Obstbäume gepflanzt .In Kürze werden rund 280 Sträucher gesetzt. 

Gestiftet wurden die Bäume udn Sträucher von dem Unternehmen Fielmann. Marijo Vego, Leiter der Fielmann-Niederlassung in Bad Neuenahr übergab im Zuge der Aktion die Baumspende symbolisch an den Verein Frankensiedlung Nithrindorp. Vego sagt: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Besucher des Geländes an diesem Grün Freude haben werden.“







Futterplatz für das Niederwild eingerichtet

Futterplatz Niederwild

Auf dem Gelände der Frankensiedlung wurde Mitte Dezember in Zusammenarbeit mit den Jägern ein Futterplatz für Niederwild eingerichtet. Hier sollen vor allem Fasane, Hasen und Rebhühner ein Rückzugsgebiet und zugleich Futter für den Winter finden. Der Verein hofft, dass siche die Tiere hier in Ruhe einige Reserven für den Winter anlegen können. Auch die weiteren Maßnahmen wie etwa die geplanten Anpflanzungen im Frühjahr sollen dazu dienen den unterschiedlichsten Tierarten insgesamt mehr Lebensraum einzuräumen.


Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp dankt allen Freunden und Gönnern für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr und wünscht ihnen und ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2017.



Frankensiedlung schafft großes Biotop rund um die geplante Siedlung
Rund 60 Bäume und 250 Heckenpflanzen werden im Winter gepflanzt.
Gute Zusammenarbeit mit Kreisjägern, Forstamt und Imkerverband.

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp wird in den nächsten Wochen rund 60 Bäume und 250 Hecken- und Blühpflanzen rund um das Areal der Siedlung pflanzen. Dies geschieht in Kooperation mit den Kreisjägern, insbesondere mit Ralf Schmidt, der Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ sowie Naturschutzobmann der Kreisjägerschaft ist.

Der vier bis fünf Meter breite Blüh- und Grünstreifen wird auch in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Ahrweiler angelegt. Großer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die verwendeten Pflanzen aus unserer Region stammen. Forstamtsleiter Herr Haase hat sich intensiv mit den Anpflanzungen auseinander gesetzt und die Planung begleitet. 
Auch mit dem Kreisimkerverband, der mit dem Bauern- und Landwirtschaftsverband Ahrweiler Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ ist, steht der Verein in stetem Kontakt.

Artenvielfalt unterstützen
Mit den Anpflanzungen möchte man insbesondere dem Niederwild Deckungsmöglichkeiten bieten, die diesen Tieren in der sehr aufgeräumten Landschaft häufig fehlen. Aber auch die Vogelwelt wird solche zusätzlichen Streifen gerne annehmen. Die verschiedenen Blühpflanzen sollen Insekten und Bienen Nahrung bieten und sind so geplant, dass diese über einen längeren Zeitraum Pollen und Nektar finden können.
Und auch viele weitere Tiere profitieren: So werden Gehölze, die - wie hier geplant - als Linienbiotop angelegt werden, sehr gerne von den bei uns bedrohten Fledermausarten zum Beuteflug angenommen. Und mittels mit Steinen in den Wall angelegter sogenannter „Lesehaufen“ können auch Reptilien und Kleinstlebewesen ihren passenden Unterschlupf finden.

Weitere Aktionen auf dem Gelände: Pflanzung von Obstbäumen und Fasanenfütterung
Über die  Schaffung des Linienbiotops hinaus wird der Verein auf dem Gelände der Siedlung selbst rund 20 Obstbäume, z.B. Speierling und Mispel, pflanzen. Hier hat man auf alte Sorten geachtet, die so im modernen Obstbau nicht mehr vorkommen.
Fasane schützen
In diesem Winter wird zudem auf dem Gelände der Frankensiedlung ein kleines Areal der Fasanenfütterung überlassen, da diese es besonders schwer haben. Viele Fasane werden leider auch von freilaufenden Hunden gerissen.

Ökovielfalt – Projekte für Kinder und Jugendliche
Die Pflanzung soll auch mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden, die so ganz praktisch die Möglichkeiten zur Verbesserung der Ökologie kennenlernen können. Auch im nächsten Jahr wird der Verein mit vielen Kooperationspartnern Aktionen für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände und im Schulgarten anbieten.
Der Schulgarten bietet schon jetzt Rehen einen Rückzugsort, da in gewissen Bereichen Disteln und Gehölze bewusst stehen bleiben. Zwar hat der Schulgarten in der vergangenen Gartensaison einige Verluste durch Rehe und Hasen hinnehmen müssen, denn so ein ungespritzter Salat schmeckt ja auch Tieren gut. Aber die Freude über die Tiere gleichen diese Verluste mehr als aus.


Feuchtbiotop

Feuchtbiotop in Arbeit

Ein kleines Areal am unteren Ende des Schulgartens wurde jetzt als Biotop angelegt, um für die wasserliebenden Tiere einen Lebensraum zu schaffen. Hier sollen mit den Kindern im Frühling noch weitere Verbesserungs- und Anpflanzungsmaßnahmen stattfinden.

Nach den Pflanzaktionen wird sich der Verein im Frühjahr 2017 wieder verstärkt mit dem Verfahren der Bauleitplanung für die Siedlung auseinandersetzen. Der Natur soll aber schon jetzt und natürlich auch in Zukunft viel Raum gegeben werden, sich weiter zu entwickeln, unabhängig von dem Verfahren. Der Verein freut sich über die sehr konstruktive Zusammenarbeit  mit Jägern, Forstamt und der Landwirtschaft.

Und auch Ralf Schmidt von den Kreisjägern begrüßt das Projekt sehr: Ein sehr interessantes Projekt, mit sehr viel Potenzial im Bereich Ökologie und Vielfalt. Es macht Freude, wenn man mit den Akteuren zusammen überlegt, wie wir insbesondere dem Wild helfen können.“







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