Mit dem Projekt Frankensiedlung soll das Alltagsleben im 5. bis. 8. Jahrhundert in unserer Region dargestellt werden. Dazu wird eine dörfliche Struktur aufgebaut, wie sie in dieser Zeit üblich war. Der Besucher der Siedlung soll von der Lebensweise und dem Tagesablauf der einfachen Menschen auf dem Lande einen Eindruck bekommen. Es werden Einblicke in die handwerklichen Fähigkeiten der damaligen Menschen geboten. Die meist einfachen, teilweise aber auch überraschend aufwändigen Arbeitstechniken sollen verständlich machen, was alles zu dieser Zeit möglich war. Die Bewohner waren hauptsächlich Selbstversorger und mussten Alltagsgegenstände wie Geschirr und Werkzeug in Eigenleistung herstellen.



Sonntag, 22. April 10 bis 18 Uhr

Tag des Offenen Gartens

Der Verein Nithrindorp e.V. lädt alle Interessierten zum Tag des Offenen Gartens ein.Garten
  • Führungen rund um die Frankensiedlung
  • Erklärungen zum Garten, 
  • Informationen rund um Permakultur und Baumschnitt
  • Gemüsepflanzen (Kürbis, Gurke, usw.) zum Mitnehmen
  • Für das leibliche Wohl ist gesorgt.


Besucher werden gebeten am Sportplatz Leimersdorf zu parken und ca. 400 Meter über den Damm des Rückhaltebeckens zur Frankensiedlung zu laufen. Die Anfahrt direkt an das Gelände ist nur Schwerbehinderten gestattet. Anfahrt


Anlage einer Weinbergsmauer und Wildblumenwiese

Jugendliche des Jugendhilfevereins kommen regelmäßig auf das Gelände der Frankensiedlung.
Die neuesten Projekte waren die Anlage einer Weinbergsmauer und Wildblumenwiese.

Anlage Weinbergsmauer       fertige Mauer

analge Wildlumenwiese       Wildblumenwiese


Feuchtbiotop
Feuchtbiotop

Im Feuchtbiotop der Frankensiedlung wimmelt es vor Leben - die Frösche nehmen ihr neues Revier dankbar an.

Im vergangenen Jahr hatten Mitglieder des Vereins das zugewucherte Feuchtgebiet von Gestrüpp befreit und damit Platz für Amphibien und Insekten geschaffen. 






Erste Termine in 2018

10. Februar
Baumpflanzen auf der Frankensiedlung / Anlage Permakulturbeete

Planzungen
Am 10. Februar lädt der Verein Frankensiedlung zu weiteren Anpflanzungen und Pflege der Anlage ein. Erstellt werden die Beete für den Gemüseanbau in Form von Permakultur mit Erläuterungen. Die Heckenanpflanzungen von 2017 werden gepflegt, Weiden gesteckt und vieles mehr.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf der Frankensiedlung, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Bitte
wenn möglich Anmeldung per Mail an frankensiedlung@t-online.de.




24. Februar
Workshop Keramik aus der Merowingerzeit 

Ton Merowinger
Der Verein Frankensiedlung bietet am 24. Februar einen Workshop rund um Keramik aus der Merowingerzeit an. Die Teilnehmer können sich z.B. Gefäße oder Becher aufgrund von Funden aus dieser Zeit unter Anleitung gestalten. Die Tonwaren werden nach Trocknung gebrannt und können abgeholt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Workshop beginnt um 11.00 Uhr im Atelier, Bentger Feld 4, Nierendorf, und endet gegen 16.00 Uhr.
Für Vereinsmitglieder ist die Teilnehmergebühr 30 €, für Nichtmitglieder 35 €, Material und Brand anteilig nach Verbrauch, Verpflegung, es wird ein Imbiss aus dem Lehmofen angeboten.

Anmeldungen bitte per Mail an frankensiedlung@t-online.de, Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2018


4. März
BUND Kreisverband Ahrweiler bietet Vogelwanderung rund um die Frankensiedlung

Rotkehlchen
Am Sonntag, 4. März laden der BUND und der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e.V. zu einer Vogelwanderung rund um die Frankensiedlung ein.
Beginn ist um 10.00 Uhr, Treffpunkt an der Garage des Regenrückhaltebeckens zwischen Nierendorf und Birresdorf. Die Wanderung geht ca. 2 Stunden. Nach der Wanderung gibt es noch eine warme Suppe. Die Teilnahme ist kostenlos.

Gehirnyoga mit singenden Vogelarten Anfang März
Anfang März singen vor allem die Vogelarten, die bei uns überwintern. Rotkehlchen, Zaunkönig, Kleiber, Meisen, Amsel, Finken und Sperlinge, Goldammer sind regelmäßig aktiv. Wer die Gesänge unterscheiden und kennenlernen möchte, hat es in der kalten Jahreszeit leicht: nur wenige singen auf den kahlen Ästen und ohne Blätter an den Bäumen entdeckt man die kleinen Sänger schnell. Der Ornithologe Klaus Puchstein sagt, wo die Vögel leicht zu finden sind und wie man sie einfach unterscheiden kann.
Kontakt: ahrweiler@bund-rlp.de oder frankensiedlung@t-online.de


Färbergarten: Erste Krappernte
Garten im November
Die ersten Wurzeln der Krapppflanze wurden im Rahmen der Vermehrung der Wurzeln geerntet. Diese Wurzeln sind de
r Grundbestandteil für das Färben von Stoffen und Wolle in einem Rotton. Bis ins 19. Jhdt. war das die fast einzige Methode, die Farbe Rot für Kleidung herzustellen. Nachdem dieser Farbstoff chemisch hergestellt werden konnte, ist der Anbau in Europa fast ganz verschwunden.

Die Wurzeln müssen jetzt ein Jahr trocknen und werden dann zu einem Pulver vermahlen. Dieses Pulver wird dann in Wasser gelöst und darin dann der Stoff gefärbt.

Der Färbergarten wird auch weiterhin Bestandteil des Projektes sein.







Ein gutes Jahr für die Frankensiedlung geht zu Ende

Auf ein durchaus erfolgreiches Jahr kann der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e.V. zurückblicken. 

Jugendliche und  Flüchtlinge pflanzten weitere Obstbäume im Gemeinschaftsgarten der Frankensiedlung.Insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfeverein Ahrweiler hat sich sehr förderlich und erfolgreich gestaltet. Fast jede Woche kamen junge Menschen und Flüchtlinge auf das Gelände des Gemeinschaftsgartens. Sie pflanzten an, setzten Bäume, bearbeiteten die Beete, gestalteten am Biotop mit und ernteten schließlich für ihre eigene Küche Gemüse. „Es ist sehr angenehm, mit den Flüchtlingen und jungen Menschen im Garten zu arbeiten. Beim gemeinsamen Arbeiten lernt man viel voneinander und erfährt viel über die fremden Kulturräume. Alle Beteiligten bringen sich ein, fragen nach und fühlen sich auf dem Gelände der Frankensiedlung wohl. So muss Integration gelingen“, so Pia Caspari, die die jungen Menschen jeden Donnerstag begleitet.

Auch der Kindertreff jeden Freitag ist in diesem Jahr ein fester Programmpunkt geworden. „Die Kinder erleben in ihren „Verstecken“ die Natur, entdecken neue Räume und Entfaltungsmöglichkeiten.“ so Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins. „Wir halten solche Erlebnisräume für Kinder für sehr wichtig, besonders weil sie heute vielfach sehr von der digitalen Welt vereinnahmt sind. Hier in der Natur können sie sich ganz ursprünglich entfalten.“ Der Kindertreff findet in diesem Jahr noch jeden Freitag von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr statt, endet mit dem 8. Dezember für dieses Jahr und beginnt im neuen Januar nach den Weihnachtsferien.

Für die nahe Zukunft wird sicher das Projekt SoLawi (Solidarische Landwirtschaft) prägend hinzukommen. Die drei Informationsveranstaltungen waren mit rund 30 Interessenten gut besucht. Noch bis zum 15. Dezember können sich Interessierte für das SoLawi-Projekt anmelden. Gestartet wird das Projekt im Februar mit einer überschaubaren  Anzahl von Familien. Der Verein möchte die Flächen zum größten Teil der Natur überlassen, da sich im Bereich der Frankensiedlung mittlerweile viele Insekten und Vögel, sowie Niederwild ein Zuhause gefunden haben. Informationen zu SoLawi und Anmeldungen sind per Mail oder telefonisch (02641/201577) abrufbar.

Ebeso wird das Schulgartenprojekt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen im Frühling 2018 weitergeführt.

Weitere Kurse und Aktionen für das Jahr 2018 sind in der Planung. Alle Angebote werden auf der Homepage des Vereins einzusehen sein. Im nächsten Jahr wird auch eine Zusammenarbeit mit dem BUND KV Ahrweiler vorangetrieben. Schwerpunkt werden hier Angebote rund um Insekten und Vogelwelt sein.

Danke sagen möchte der Verein für die große Unterstützung, zum einen bei den Landwirten und den Jägern, die uns immer begleitet haben, zum anderen beim Jugendbüro und damit bei der Gemeinde Grafschaft für die gute Zusammenarbeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit. Der Verein freut sich auf ein spannendes Jahr 2018.


Messerbaukurs für Jugendliche ab 12 Jahre und Erwachsene

27. /28. Januar 2018, Pfarrheim Leimersdorf
Samstag 09.00 - 18.00 Uhr / Sonntag 09.00 -18.00 Uhr

MesserbaukursMit dem erfahrenen Bogenbauer Michel Bombardier (www.bombix.de) haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich ein Messer mit einem selbst gestalteten Messergriff aus Holz zu fertigen. Die Klingen werden gestellt, und kosten je nach Wunsch von € 15 bis € 50.

Gebühr für Kurs
inkl.  Material wie Holz, Leder etc.: € 65.

Teilnehmerzahl max. 10 Personen

Anmeldungen bitte per Mail an: frankensiedlung@t-online.de


SoLawi-Infoveranstaltungen Frankensiedlung
Rote_Beete
Aufgrund des guten Zuspruchs im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit unserem Gemüsegarten und der Nachfragen lädt der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e.V. zu Infoveranstaltungen zum SoLawi-Projekt (Solidarische Landwirtschaft) Frankensiedlung ein.

Bei diesem Projekt können Haushalte und Einzelpersonen sich an dem Projekt rund um Gemüse und anderes beteiligen und einbringen. Regionalität und auch Ökologie spielen eine große Rolle bei diesem Vorhaben, ebenso der historische Zusammenhang mit der Frankensiedlung.

Die Veranstaltungen finden statt

2. November in Eckendorf (Altes Feuerwehrhaus), Kuerbis
8. November in Birresdorf (Feuerwehrhaus)
9. November Kita St. Martin, Alte Straße 86 in Remagen.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr.

Anfragen gerne per Mail an frankensiedlung@t-online.de. Dem Projekt Wohlgesonnene und Interessierte sind gerne willkommen.




Kinder- und Jugendtreff auf der Frankensiedlung wird gut angenommen
Bogenschießen für Kinder und Jugendliche einmal im Monat
 
Kinder_Jugend_Treff_StockbrotKinder_Jugend_Treff_Bogenschiessen




















Der mittlerweile nun seit Monaten stattfindende Kinder- und Jugendtreff in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro der Gemeinde Grafschaft kommt immer besser an. Jeden Freitag können Kinder und Jugendliche kommen, verschiedene Angebote annehmen oder 
sich einfach frei in der Natur bewegen. Am Bienenstand können die Kinder erste Erfahrungen im Umgang mit Bienen in einem Imkeranzug erfahren und die Zusammenhänge verstehen. Jeder Treff ist auch geprägt, etwas Frisches zu zubereiten, Kräuterquark oder Stockbrot, was den Kindern sehr viel Spaß bereitet. Die Teilnehmer finden interessante Steine oder Federn von Vögel, die in eine Sammlung einfließen. Sie können im Garten mitmachen oder einfach nur das Gemüse probieren. Eigene Verstecke der Kinder werden entwickelt und bleiben auf dem Gelände verborgen - also Erlebnis Natur auf eine ursprüngliche Weise.
 
Bogenschießen für Kinder und Jugendliche einmal im Monat
 
Bogenschießen einAuch das Bogenschießen bereitet den Kinder große Freude. Aufgrund der Nachfrage an den Verein wird jetzt jeden Monat einmal Bogenschießen für Kinder und Jugendliche ab 7 Jahre angeboten. Das erste Bogenschießen ist am Samstag, 07. Oktober von 15.00 - 17.00 Uhr, der nächste Termin am 11.11. auch von 15.00 - 17.00 Uhr.  Unkostenbeitrag Mitglieder 5.-€, Nichtmitglieder 10.-€ (für 2 Stunden).Unter Anleitung erfahren die Kinder den Umgang mit Pfeil und Bogen. Anmeldung ist erforderlich per Mail an frankensiedlung@t-online.de.


Abgabe von Gemüse aus dem Garten Frankensiedlung

Aufgrund der sehr positiven Resonanz des Kulturgartentages bietet der Verein Frankensiedlung eine Möglichkeit, den Garten weiterhin zu besuchen.

Am kommenden Freitag, 01.09. kann jeder sich gesundes Gemüse aus dem Gemeinschaftsgarten der Frankensiedlung abholen bzw. mitnehmen. In der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr sind Vereinsmitglieder vor Ort und jeder kann sich Gemüse aussuchen. Zur Auswahl stehen Salat, Möhren, Lauch, Pastinaken, verschiedene Sorten Mangold, Sellerie, Heckzwiebeln, Zwiebeln, Winterrettich, verschiedene Kürbissorten. Bei Rückfragen bitte per Mail an frankensiedlung@t-online.de. Im Gemeinschaftsgarten kommen keine Spritzmittel zum Einsatz. Die Abgabe erfolgt kostenlos, wer dem Projekt etwas spenden möchte, gerne. 

Kulturgarten
Gemeinsames Einsäen eines Blumenfeldes während des Kulturgartentages
(Bild. G. Bach)


Frankensiedlung Nithrindorp e. V.

Kulturgartentag findet in abgeänderter Form statt

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e. V.  lädt für Sonntag, den 27. August von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu einer Kulturwerkstatt in den Gemeinschaftsgarten der Frankensiedlung ein.

Jeder Teilnehmer kann sich mit einer Gartenarbeit beschäftigen. Aus Naturmaterialien soll ein Werk entstehen, das im Laufe des Tages gemeinsam gestaltet wird. Alle Teilnehmer werden herzlich dazu eingeladen. Was da entstehen wird und wer vielleicht der Empfänger des Werkes sein wird, ist völlig offen, aber es gibt  schon einige spannende Ideen. Die Vereinsmitglieder bringen Kuchen mit, den sie gerne teilen. Das im Garten kultivierte Gemüse kann auch mitgenommen werden -  gegen eine kleine Spende für den Gemeinschaftsgarten. Es findet kein Verkauf statt.

Bei Führungen im Garten und auf dem Gelände werden Gäste zu den Anpflanzungen wie etwa den alten  Obstbaumsorten und deren Geschichte informiert. Die Vereinsmitglieder geben zu allen Fragen gerne Auskünfte.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Teilnehmer, die in den Garten kommen, bitte nicht zu lange auf einer Stelle stehen, damit nicht der Eindruck des "Lagerns" entsteht. Der Verein freut sich auf viele Teilnehmer, die vielleicht auch gerade jetzt das Projekt aufsuchen wollen und mitmachen.

Ein rechtlicher Hinweis aus gegebenen Anlass: Wir möchten darauf hinweisen, dass das Recht am eigenen Bild respektiert werden muss - Aufnahmen von Personen auf dem Gelände ohne deren ausdrückliches Einverständnis sind nicht gestattet.


Zuwachs auf der Frankensiedlung - Niederwild nimmt Rückzugsräume gut an
Neben zwei Würfen junger Hasen befinden sich auch junge Fasane auf dem Siedlungsgelände.

    Junge Fasane        Junge Fasane

Umweltministerin Ulrike Höfken zu Besuch

Am Freitag, den 23. Juni besuchte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken die Frankensiedlung. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Mathias Heeb konnte sie sich auf einem Rundgang ein Bild von der Siedlung machen.

Ministerin Ulrike Höfken im Gemeinschaftsgarten der Franken

Zunächst zeigten ihr die Viertklässler der Leimersdorfer Grundschule, was sie im Garten des Frankenvereins gepflanzt haben. Die Begeisterung der Kinder war deutlich zu spüren als sie von ihren Arbeiten und Erfolgen berichteten. Auch Baumpflanzungen, Bienenstand, Insektenhotel und Skizzen zum Siedlungsprojekt wurden der Ministerin vorgestellt. Sie zeigte sich beeindruckt vom Konzept des Gemeinschaftsgartens und der Siedlung. Kindern und Jugendlichen, an die sich die Frankensiedlung primär wendet, die Themen Natur, Ökologie, Landwirtschaft, aber auch gemeinsames Arbeiten, wirtschaftliche Zusammenhänge und Kulturgeschichte näher zu bringen, sei ihrer Ansicht nach eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und hier besonders gelungen. Auch das Entschleunigen ohne Internet und Smartphone sei für Kinder und Jugendliche eine wichtige Erfahrung. 

Ganz besonders begrüßte die Umweltministerin, dass die Initiative des Vereins von so vielen Seiten tatkräftig unterstützt wird, denn neben den aktiven Vereinsmitgliedern gibt es viele Projektpartner: angefangen bei der Grundschule Leimersdorf und der Gemeinde Grafschaft und politischen Vertretern, weiter zu Landwirtschaftsverband, Landjugend Ahrweiler, Imkerverband, Kreisjägerschaft, dem Forstamt Ahrweiler, dem „NetzwerkArtenvielfalt“ bis hin zu Partnern wie die Familienbildungsstätte Neuenahr und dem Jugenhilfeverein und der Flüchtlingshilfe. Von allen  Partnern waren Vertreter erschienen und sie bekräftigten ihre weitere Unterstützung für das einzigartige Projekt. Auch das Ministerium  für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit dem Förderprogramm zur Schaffung von Schul- und Gemeinschaftsgärten.

Höfken Besuch        Höfken Rede

Garten             Schulklasse



Jugendhilfeverein - Zwiebeln gesetzt, Zaun gebaut

Jugendliche Maerz

In der letzten Märzwoche waren Jugendliche auf dem Gelände der Frankensiedlung aktiv. Sie setzten Zwiebeln und bauten am Zaun der Siedlung und im  Garten weiter.














Feldhasennest auf der Frankensiedlung
Feldhasennest in der Frankensiedlung
In der Frankensiedlung haben wir ein Feldhasennest  mit mindestens zwei Jungen entdeckt. Auch wenn sie uns ein wenig vom Feldsalat wegknabbern werden - wir freuen uns über unseren neuen  Mitbewohner!















25. Februar: Pflanzaktion Randstreifen

In einer weiteren Gemeinschaftsaktion wurde der rund drei  Meter breite Randstreifen rund um die Siedlung mit Heckenpflanzen bepflanzt. Neben Freunden der Frankensiedlung waren unter anderem auch Ralf Schmidt, Obmann der Kreisjäger für Naturschutz und Frau Martina Hartmann, Kreisvorsitzende der Imker mit von der Partie. Gepflügt und mit der Kreiselegge vorbereitet hatte den Streifen Heinrich Fuchs aus Eckendorf.

Pflanzen 25. Feb.

Pflanzaktion

Pflanzaktion


1. Februar: 20 Bäume gepflanzt.

BaumpflanzungTrotz etwas widriger Bedingungen fand am Samstag, den 11. Februar der erste Teil der geplanten Pflanzaktion statt. Auf dem Gelände wurden eine Linde und 19 verschiedene Obstbäume gepflanzt .In Kürze werden rund 280 Sträucher gesetzt. 

Gestiftet wurden die Bäume udn Sträucher von dem Unternehmen Fielmann. Marijo Vego, Leiter der Fielmann-Niederlassung in Bad Neuenahr übergab im Zuge der Aktion die Baumspende symbolisch an den Verein Frankensiedlung Nithrindorp. Vego sagt: „Wir pflanzen Bäume nicht für uns, wir pflanzen Bäume für nachkommende Generationen. Und so hoffe ich, dass noch viele Besucher des Geländes an diesem Grün Freude haben werden.“







Futterplatz für das Niederwild eingerichtet

Futterplatz Niederwild

Auf dem Gelände der Frankensiedlung wurde Mitte Dezember in Zusammenarbeit mit den Jägern ein Futterplatz für Niederwild eingerichtet. Hier sollen vor allem Fasane, Hasen und Rebhühner ein Rückzugsgebiet und zugleich Futter für den Winter finden. Der Verein hofft, dass siche die Tiere hier in Ruhe einige Reserven für den Winter anlegen können. Auch die weiteren Maßnahmen wie etwa die geplanten Anpflanzungen im Frühjahr sollen dazu dienen den unterschiedlichsten Tierarten insgesamt mehr Lebensraum einzuräumen.

 

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp dankt allen Freunden und Gönnern für die tolle Zusammenarbeit in diesem Jahr und wünscht ihnen und ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2017.






Frankensiedlung schafft großes Biotop rund um die geplante Siedlung
Rund 60 Bäume und 250 Heckenpflanzen werden im Winter gepflanzt.
Gute Zusammenarbeit mit Kreisjägern, Forstamt und Imkerverband.

Der Verein Frankensiedlung Nithrindorp wird in den nächsten Wochen rund 60 Bäume und 250 Hecken- und Blühpflanzen rund um das Areal der Siedlung pflanzen. Dies geschieht in Kooperation mit den Kreisjägern, insbesondere mit Ralf Schmidt, der Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ sowie Naturschutzobmann der Kreisjägerschaft ist.

Der vier bis fünf Meter breite Blüh- und Grünstreifen wird auch in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Ahrweiler angelegt. Großer Wert wird dabei darauf gelegt, dass die verwendeten Pflanzen aus unserer Region stammen. Forstamtsleiter Herr Haase hat sich intensiv mit den Anpflanzungen auseinander gesetzt und die Planung begleitet. 
Auch mit dem Kreisimkerverband, der mit dem Bauern- und Landwirtschaftsverband Ahrweiler Mitglied im „NetzwerkArtenvielfalt“ ist, steht der Verein in stetem Kontakt.

Artenvielfalt unterstützen
Mit den Anpflanzungen möchte man insbesondere dem Niederwild Deckungsmöglichkeiten bieten, die diesen Tieren in der sehr aufgeräumten Landschaft häufig fehlen. Aber auch die Vogelwelt wird solche zusätzlichen Streifen gerne annehmen. Die verschiedenen Blühpflanzen sollen Insekten und Bienen Nahrung bieten und sind so geplant, dass diese über einen längeren Zeitraum Pollen und Nektar finden können.
Und auch viele weitere Tiere profitieren: So werden Gehölze, die - wie hier geplant - als Linienbiotop angelegt werden, sehr gerne von den bei uns bedrohten Fledermausarten zum Beuteflug angenommen. Und mittels mit Steinen in den Wall angelegter sogenannter „Lesehaufen“ können auch Reptilien und Kleinstlebewesen ihren passenden Unterschlupf finden.

Weitere Aktionen auf dem Gelände: Pflanzung von Obstbäumen und Fasanenfütterung
Über die  Schaffung des Linienbiotops hinaus wird der Verein auf dem Gelände der Siedlung selbst rund 20 Obstbäume, z.B. Speierling und Mispel, pflanzen. Hier hat man auf alte Sorten geachtet, die so im modernen Obstbau nicht mehr vorkommen.
Fasane schützen
In diesem Winter wird zudem auf dem Gelände der Frankensiedlung ein kleines Areal der Fasanenfütterung überlassen, da diese es besonders schwer haben. Viele Fasane werden leider auch von freilaufenden Hunden gerissen.

Ökovielfalt – Projekte für Kinder und Jugendliche
Die Pflanzung soll auch mit Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden, die so ganz praktisch die Möglichkeiten zur Verbesserung der Ökologie kennenlernen können. Auch im nächsten Jahr wird der Verein mit vielen Kooperationspartnern Aktionen für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände und im Schulgarten anbieten.
Der Schulgarten bietet schon jetzt Rehen einen Rückzugsort, da in gewissen Bereichen Disteln und Gehölze bewusst stehen bleiben. Zwar hat der Schulgarten in der vergangenen Gartensaison einige Verluste durch Rehe und Hasen hinnehmen müssen, denn so ein ungespritzter Salat schmeckt ja auch Tieren gut. Aber die Freude über die Tiere gleichen diese Verluste mehr als aus.


Feuchtbiotop

Feuchtbiotop in Arbeit

Ein kleines Areal am unteren Ende des Schulgartens wurde jetzt als Biotop angelegt, um für die wasserliebenden Tiere einen Lebensraum zu schaffen. Hier sollen mit den Kindern im Frühling noch weitere Verbesserungs- und Anpflanzungsmaßnahmen stattfinden.

Nach den Pflanzaktionen wird sich der Verein im Frühjahr 2017 wieder verstärkt mit dem Verfahren der Bauleitplanung für die Siedlung auseinandersetzen. Der Natur soll aber schon jetzt und natürlich auch in Zukunft viel Raum gegeben werden, sich weiter zu entwickeln, unabhängig von dem Verfahren. Der Verein freut sich über die sehr konstruktive Zusammenarbeit  mit Jägern, Forstamt und der Landwirtschaft.

Und auch Ralf Schmidt von den Kreisjägern begrüßt das Projekt sehr: Ein sehr interessantes Projekt, mit sehr viel Potenzial im Bereich Ökologie und Vielfalt. Es macht Freude, wenn man mit den Akteuren zusammen überlegt, wie wir insbesondere dem Wild helfen können.“










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