FRANKENSIEDLUNG Nithrindorp e. V.



Kindergartengruppe aus Remagen zu Besuch in der Frankensiedlung
Kindergarten Remagen bei den Franken

Die "Bärengruppe" des Remagener  Kindergartens St. Martin besuchte Frankensiedlung und Garten. Die Kinder und einige Eltern erlebten bei strahlenden Sonnenschein schöne und spannende Stunden. Es kam keine Langeweile auf, denn vieles aus dem Garten konnte probiert werden und auch einige Tiere gab es zu entdecken. Im Anschluss konnten die Kinder auch noch kreativ werden und sich an Leder- und Holzarbeiten versuchen. Dazu gab es leckeren Flammkuchen in vielen Varianten, u.a. auch mit einer syrischen Rezept- und Gewürzmischung. Auch Roland konnte sich mit seinem Rollstuhl gut bewegen und  vor Ort den gesamten Garten miterleben. "Es macht einfach Spaß, den Kindern etwas von der Natur und dem Garten näher zu bringen - sie danken es mit so viel Freude und Begeisterung", so Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins. "Wenn selbst auch hier in der Frankensiedlung Inklusion passieren kann, dann machen wir vieles richtig", ergänzt abschließend Pia Caspari, Vorstandsmitglied bei den Franken. 
 


1. Kultur-Garten Nierendorf  gut besucht
Der erste Kultur-Garten Nierendorf am  18. September war ein voller Erfolg. Viele Gäste aus Nah und Fern besuchten das Gelände oberhalb des Nierendorfer Rückhaltebeckens und informierten sich über den Schulgarten, besuchten die ausstellenden Nierendorfer Künstler und genossen einen entspannten Tag bei Flammkuchen, Kuchen und Kaffee.

Die Kinder der Gartenklasse (jetzt 4. Schuljahr) boten ihr selbsterzeugtes Gemüse an: Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken, Winterrettich und verschiedene Zwiebelgemüse wie Steckwiebeln, Winterheckzwiebeln, Lauch sowie Mangold, Blätterkohl und Hokkaido-Kürbis waren bei den Besuchern begehrt. Am Abend hieß es dann öfter "Das ist schon ausverkauft". Die Kinder freuten sich über den Erlös für ihre Schulgartenkasse, mit dem sie im kommenden Jahr wieder Saat-und Pflanzgut erwerben können. Und vielleicht bleibt auch noch etwas für eine Schubkarre, das eine oder andere Gartengerät oder eine Gerätekiste übrig.

Im Garten unter einem Holunderstrauch fanden groß und klein Gelegenheit zur Entspannung in Friedhelm Pankowskis Tier- und Klangtonnen. In der blauen Galerie mit sensationellem Ausblick auf die Grafschafter Landschaft stellten Marie Jo Gaudry-Pankowski und Cornelia Genschow aus und animierten die Kinder eigene Beobachtungen mit Pastellkreiden auf  Papier festzuhalten. Die Holzskulpturen von Samo Skoberne reckten sich in den blauen Himmel, die Keramikobjekte von Bernadette Heeb-Klöckner fügten sich in die Gartenlandschaft ein.

Blick auf das GeländeVerkaufsstand

BesucherTiertonnen



Informationsabende in Sinzig, Remagen und Niederbachem

Der Verein lädt zu einer Informationsreihe rund um das Projekt Frankensiedlung ein:

  • Geschichtlicher Hintergrund
  • Lebensform und Kulturtechniken der Franken
  • Geschichte zum Erleben und Mitmachen
  • Schul-Gemeinschaftsgarten-Projekt

Dazu ergänzende Informationen zur lokalen Geschichte der jeweiligen Veranstaltungsorte:

  • Sinzig: erste urkundlich erwähnte fränkische Pfalz
  • Remagen nach den Römern
  • Ausgrabungen Niederbachem

Termine
Montag, 5. September 2016, 19:30 Uhr - Schloss Sinzig, Barbarossastraße 35, 53489 Sinzig

Montag, 12. September 2016, 19:30 Uhr - St. Martin Grundschule Remagen, Rotes Gebäude, Alte Str.11, 53424 Remagen

Dienstag, 13. September 2016, 19:30 Uhr - „Haus St. Gereon“, Kleiner Saal, Mühlenstrasse 1, 53343 Wachtberg-Niederbachem, in Kooperation mit dem Heimatverein Niederbachem

Der Eintritt ist frei.


Kultur-Garten Nierendorf
Sonntag, 18. Sept. 2016, 11-18 Uhr

Am 18. September wird der 5000 qm große Garten des Schul-Gemeinschaftsgarten-Projekts oberhalb des Nierendorfer Hochwasserrückhaltebeckens für Künstler und alle interessierten Besucher geöffnet.

Informationen rund um den Garten

  • Was wächst denn da? Kinder der Grundschule Leimersdorf stellen ihre Beete vor.
  • Schmetterlings- und Bienenparadies
  • Rückzugsort für Tiere und Vögel
  • Farben ganz natürlich: der Färbergarten
  • alte und regionale Gemüse sowie Kräuter

Kultur-Garten

Es stellen aus:

Außerdem:

  • Angebot für Kinder: „Malen im Garten
  • Gitarrenmusik von Norbert Siebert

Kulinarisches

  • Flammkuchen aus dem Lehmofen
  • Die Kinder der Grundschule verkaufen das selbst gezogene Gemüse für die Schulgartenkasse.

Eintritt frei

Besucher werden gebeten am Sportplatz Leimersdorf zu parken.
Die Anfahrt direkt an das Gelände ist nur Schwerbehinderten gestattet.


Gemeinderat gibt grünes Licht für Frankensiedlung

In der Sitzung vom 21.04.2016 hat sich der Gemeinderat mit nur drei Enthaltungen für eine Aufnahme eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Gelände zwischen Nierendorf und Birresdorf entschieden. Der Verein möchte sich an dieser Stelle bei allen Entscheidern bedanken, die es jetzt möglich machen, dass das Projekt geplant und auf dem vorgesehenen Terrain umgesetzt werden kann.

„Wir haben schon bewiesen, dass wir einen langen Atem haben. Und dass wir auch nach dieser erfreulichen Entscheidung noch viel vorhaben, ist uns klar, “, so Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins. „Schade ist es nur, dass von vielen und leider auch in der Presse immer nur über die Kosten spekuliert wird und man sich so selten mit den Inhalten der Siedlung befasst. Denn letztlich ist es Sache des Vereins, die Kostenfrage zu klären – da helfen die vielen externen Spekulationen wenig. Vielleicht trägt die Entscheidung im Rat dazu bei, dass man sich jetzt auch einmal den Chancen des Projektes zuwendet.“

Jetzt hat der Verein eine Perspektive und kann endlich in konkrete Planungen gehen. Der Verein wird das ganze Verfahren schrittweise angehen, auch im Bezug auf die Kosten. Es wird die zeitnahe Umsetzung des Projektes angestrebt. Außerdem werden aber auch andere Aktionen, wie etwa den Schulgarten mit der Grundschule Leimersdorf, fortgesetzt.

Jeder kann den Verein unterstützen, zum einen mit einer Fördermitgliedschaft oder Spenden oder zum anderen mit einer Mitgliedschaft im Verein. Nähere Informationen zum Projekt und aktuellen Aktionen finden Interessierte auf der Homepage www.nithrindorp.de.

(Pressemitteilung vom 23.04.16)


Schulgartenprojekt in Kooperation mit der Grundschule Leimersdorf

3. Klasse

Mit einem gemeinsamen Projekt zum Thema „Regionale Kulturgeschichte“ nehmen die Grundschule Leimersdorf und der Verein Frankensiedlung am Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ teil.

Das Projekt startete mit den Kindern der 4. Klasse, die nun Experten für die Herstellung von Pflanzenfarben sind und mit diesen eigenen Farben und verschiedenen „geheimen Zutaten“ auf Aquarellkarton kleine Kunstwerke gestalteten.

Die im vergangenen Jahr gesammelten Färberpflanzen sind aufgebraucht. Deshalb werden die Kinder nun im März Samen von verschiedenen Pflanzen vorkultivieren, die schon vor mehr als 2000 Jahren zum Herstellen von Farben zum Malen oder Färben von Stoffen für Kleidungsstücke verwendet wurden. Ab April werden die Kinder die jungen Pflanzen auf dem Ackergelände der Frankensiedlung auspflanzen. 

Beetanlage

Zu dieser Zeit wird die 3. Klasse im „Korngarten“ die uralten Sorten Einkorn, Emmer, Nackthafer und Lein aussäen sowie einige ursprüngliche regionale Gemüsesorten.

Im Laufe des Projekts lernen die Kinder z.B.

- wie die Menschen früher ihre Äcker bearbeitet haben, welche Gemüse und Obstsorten bei uns heimisch sind, woher und wie andere zu uns gekommen sind,
- welchen Einfluss das Wetter auf Wachstum und Ernte hat,
- gemeinsamen Erfolg und Misserfolg beim „Gärtnern“,
- Anbau, Ernten, Lagern von Nahrungsmitteln,
- und auch wie die erzeugten Lebensmittel verarbeitet werden können - z.B. einem selbstgebauten kleinen Lehmofen, wie ihn schon die Menschen im frühen Mittelalter verwendet haben, wie sie aber auch heute noch auf verschiedenen Kontinenten zu finden sind.



Exkursion ins Landesmuseum nach Mainz am Sonntag, den 28. Februar 2016

Exkursion LandesmuseumDer Verein Frankensiedlung Nithrindorp. e.V. lädt alle Interessierten zu einer Exkursion ins Landesmuseum Mainz ein.

Frühes Mittelalter:
"Nach der Römerzeit - die Franken im Rheintal"

Die frühmittelalterliche Abteilung des Landesmuseums Mainz umfasst mit ihren bedeutenden Sammlungen den Zeitraum zwischen dem Ende des römischen Imperiums und der ottonischen Epoche, der Zeit vom 5. bis zum 10. Jhd. Schwerpunkt bilden die Hinterlassenschaften des fränkischen Reiches mit reichen Funden aus dem 6. und 7. Jhd.

Die Führung im Museum beginnt um 11.00 Uhr. Nach dem Museumsbesuch ist ein Besuch der Altstadt in Mainz geplant.

Treffpunkt: Bahnhof Remagen, 08.00 Uhr Gleis 3
Abfahrt: 08.15 Uhr ab Remagen / Ankunft Mainz 10.08 Uhr
Rückfahrt:17.51 Uhr ab Mainz / Ankunft Remagen 19.42 Uhr.

Die Kosten für die Fahrt inkl. Eintritt ins Museum mit Führung
betragen 20,- € pro Person, Kinder unter 15 Jahre 10.-€. Für Verpflegung ist selbst zu sorgen

Verbindliche Anmeldungen bitte per Mail an info@nithrindorp.de oder per Post an Mathias Heeb, Bentger Feld 4, 53501 Grafschaft

Anmeldeschluss ist der 21. Februar 2016.


Landjugend Ahrweiler informiert sich über das Projekt “Frankensiedlung”

Landjugend AWVertreter der Landjugend Ahrweiler besuchten das Gelände der „Frankensiedlung Nithrindorp“ um sich ein Bild über das geplante Vorhaben zu machen. Mathias Heeb, Vorsitzender des Vereins, erläuterte vor Ort, welche Gebäude und landwirtschaftliche Projekte vorgesehen sind.

Weitere Details zum geschichtlichen Hintergrund und zu den geplanten Angeboten wurden anschließend beim Stammtisch der Landjugendlichen anhand eines Bildvortrags vorgestellt. Die Landjugend zeigte sich beeindruckt von dem Projekt. Ein Mitglied der Landjugend hatte den Verein bereits bei der Pflege der Fläche und für die Anlage eines Korngartens unterstützt. Am Abend kristallisierte sich die Idee heraus, dass die Landjugend ein Insektenhotel am Regenrückhaltebecken installieren könnte.

Maria Schäfer und Julian Wuzél, die Vorsitzenden der Landjugend Ahrweiler, sind sich einig: „ Für junge Menschen im ländlichen Raum ist es interessant zu sehen, wie sich die Landwirtschaft und das Handwerk während der letzten Jahrhunderte/Jahrtausende verändert hat.“
Der Verein freut sich über das Interesse der jungen Leute. „Die Landjugend ist immer herzlich willkommen in der Frankensiedlung, das Projekt möchte sich gerade jungen Menschen öffnen“, so Mathias Heeb abschließend.


Impressionen vom Gelände im November 2015






Korngarten


Korngarten

Das Projekt Korngarten beschäftigt sich mit dem Anbau von Getreidesorten, die zur Zeit der Franken (5.-8. Jhdt.) nachgewiesen sind. Bereits vor dem Winter wurde Ende Oktober Dinkel und Langroggen ausgesät.

Der Langroggen ist eine alte Sorte, da man früher das Stroh auch zum Decken von Dächern verwendet hat. Der heutige Roggenanbau geschieht vorwiegend in einer nachgezüchteten kürzeren Form.

Im Frühjahr werden noch weitere Korneinsaaten erfolgen. Exemplarisch soll dieser Korngarten die Vielfalt darstellen, die damals schon vorhanden war.


(detaillierte Informationen zur Geschichte von Roggen und Dinkel)


Obstbäume
Im Winter 2015 werden im unteren Bereich der Fläche weitere Obstbäume gepflanzt.

Wildblumen, Bienen und Insektenhotel
Im Frühjahr werden wieder einige Flächen mit Wildblumen angelegt, um den Insekten und Tieren eine große Vielfalt an Nahrung anzubieten. Im Frühling 2016 werden auch auf der Fläche Bienen angesiedelt. Des Weiteren ist in Zusammenarbeit mit der Landjugend des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Ahrweiler ein großes Insektenhotel geplant.


Artikel im Bonner Generalanzeiger "Ein Lärmgutachten soll Klarheit bringen" v. 22.10.2015


Frankensiedlung - Infoveranstaltung am 29./30. August

Um das Projekt den Grafschaftern und weiteren interessierten Menschen näher zu bringen, lud der Verein Ende August dazu ein, sich auf der Auftaktveranstaltung „Nithrindorp – Geschichte erleben“ am 29./30. August auf dem geplanten Gelände über die Siedlung und die Angebote zu informieren.

Es ging darum, unseren Besuchern die Lebensweise der Menschen im Frühmittelalter, ihren Alltag, ihre Ernährung und die Handwerkstechniken näher zu bringen. Dazu gehörte auch, dass die Siedlung kein klassisches Museum mit Vitrinen und „Nicht Anfassen“-Schildern sein soll, sondern das Mitmachen, Ausprobieren und Miterleben ermöglichen soll. Das ist besonders wichtig, da wir uns vor allem an Familien und Kinder und Jugendliche wenden.

Bilder von der Veranstaltung hier

Download - Flyer


Geschichte zum Erleben und Mitmachen
Frankenlager 2015 - 22. bis 27. Mai

Auch dieses Jahr veranstaltete der Frühmittelalter-Verein Frankensiedlung Nithrindorp e. V. ein kleines „privates“ Zeltlager in Adenau. Mitglieder wie auch Nicht-Mitglieder genossen eine ruhige Zeit, in der man mal gemeinsam oder auch einmal für sich allein ganz unterschiedlichen Aktivitäten nachgehen konnte.

Als Mitmach-Aktionen fanden u. a. statt:
- Erde und Feuer: Bau eines Lehm-/Backofens
- Kochen und Backen wie im Frühmittelalter
- Kräuterwandern: Vitamine selbst gesammelt
- Nadel und Faden: Weben, Spinnen, Sprang, Nadelbinden
- Schnitzen undSchleifen: Bearbeiten von Bein, Holz, Speckstein
- Pfeil und Bogen: Zielübungen auf kurze Distanz

 

Der Vereinsvorstand freute sich über das rege Interesse. Bis zu 24 Personen beteiligten sich, darunter auch Familien mit Kindern.


2014

Frankenlager 2014
Mittelalter hautnah erlebt

Rund eine Woche verbrachten Vereinsmitglieder auf einem Zeltplatz bei Adenau. Zum einen wurde die Ruhe und das Entschleunigen genossen, zum anderen Zeit dafür verwendet, miteinander ohne Strom Speisen zu zubereiten. Schon am ersten Tag wurde mit Jugendlichen ein großer Lehmofen gebaut, der dann täglich im Einsatz war.

Während der Woche wurde verschiedene Handwerkskünste ausprobiert. Gestelle aus Holz zum Tragen einer großen Zeltplane ohne Schrauben und Nägel, Färben von Wolle und Leinen mit Walnussbaumblättern, Brettchen-weben und andere Techniken wurden ausprobiert. Die Kinder konnten sich im Bogenschießen üben. Am Ende des Lagers wurde noch ein Grubenbrand gemacht, in dem eigene Tongefäße gebrannt wurden.


Viele Gespräche wurden dafür verwendet, um an dem Entwurf für die Siedlung weiter zu arbeiten und sich gemeinsam darauf zu einigen, wie und welche Gebäude einmal entstehen. Der Verein steht wieder in Verhandlungen im Zusammenhang mit einem Grundstück. Aus den Erfahrungen der Vergangenheit möchte man aber erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn die Fläche definitiv feststeht. Hier hofft der Verein, noch in diesem Jahr einen unterschriebenen Vertrag über die Fläche vorliegen zu haben.

Insgesamt erlebten die bis zu 20 Teilnehmer eine interessante Zeit Für das komnmende Jahr ist eine Wiederholung dieser ganz besonderen Auszeit geplant - hoffentlich dann schon auf dem Gelände der zukünftigen Siedlung.


Ausflug nach Trier auf den Spuren der Franken am 16. März 2014
Interessante Informationen über das fränkische Trier gesammelt

Bei einer Führung durch das Landesmuseum in Trier erhielten die Exkursionsteilnehmer einen Einblick in die Entwicklung des römischen Triers zur fränkischen Stadt. Die ausgestellten Funde und die interessanten Hintergrund-informationen gaben wertvolle Anregungen für die weitere Entwicklung der Frankensiedlung "Nithrindorp".

Auch erfuhr die Gruppe am Rande etwas über die Geschichte von Nierendorf, etwa zum ehemaligen Opferstein, der zu dem Jupitertempel in Nierendorf gehörte und auf dem Americh gefunden wurde. Auf diesen Opferstein möchte der Verein in Zukunft einmal mit einem eigenen Projekt eingehen.

Auch wenn die Zugfahrt etwas länger dauerte, empfand die Gruppe es als sehr angenehm, sich über den Tag auszutauschen und Trier aus dem Blickwinkel eines Merowingers zu entdecken. Insgesamt ein gelungener Tag bei schönen Wetter, die nächste Exkursion wird sicher nicht lange auf sich warten lassen.


Jour Fix treffen widmete sich dem Essen im Mittelalter

Ende Februar traf sich eine Gruppe zum Jour Fix und widmete sich dem Thema Essen im Mittelalter. Im Backes wurden Hühnchen mit verschiedenen Gemüse zubereitet. Dazu wurde Fladenbrot aus Dinkelmehl gereicht. Auch bei den Gewürzen wählte man nur Zutaten aus, die zu dieser Zeit vorhanden und üblich waren. Alles wurde in einem Lehmbackes zubereitet, um auch die Begebenheiten in der Siedlung authentisch nachzuerleben. Und das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen!

    

    

Nebenbei wurde auch noch über Kammweben und die möglichen Techniken gesprochen.

Der nächste Jour Fix ist schon festgelegt und findet am 30. März statt. Weitere Informationen und Hinweise zu diesem Termin folgen. Gäste sind immer willkommen.


Franken besuchen Gehöft in Neukirchen/Braunsfeld

Mitte Februar besuchten einige Mitglieder des Vereins Nithrindorp ein kleines mittelalterliches Gehöft in Neukirchen/Braunsfeld. Dieses hatte eine Gruppe aus dem Dorf Im Rahmen einer 1100-Jahr-Feier aufgebaut.

In nur einem Jahr wurden zwei Gebäude erstellt, die sich sehen lassen können. Zwar musste man aus Sicherheitsgründen einige Kompromisse eingehen, aber insgesamt gewinnt der Besucher einen guten Eindruck über die Gebäude in der Zeit um 900 n. Chr. In einem Filmbeitrag im Hessischen Fernsehen wird eindrücklich geschildert, wie mit wenigen Mitteln ein schönes kleines Gehöft erstanden ist. Die Kosten für die beiden Gebäude lagen bei ca. 12.000 €

Für den Verein Frankensiedlung waren dieser Besuch und der Austausch mit der Initiative sehr wertvoll, denn es ist geplant, als erstes auch ein solches Gebäude zu errichten.

    


   

 


2013

Rückblick Informationsveranstaltung 1.-3. März 2013
Dorfgemeinschaftshaus Grafschaft-Ringen

Blick, 6. März 2013

Blickpunkt, 5. März 2013


2012

Verein Frankensiedlung Nithrindorp wächst
Über 30 neue Mitglieder in sechs Monaten

Mit fast 70 Mitgliedern hat sich der Verein Frankensiedlung Nithrindorp e.V. bis Jahresende fast verdoppelt. Dies zeigt das große Interesse an diesem Projekt in der Grafschaft, dem Kreis Ahrweiler und darüber hinaus. Die breite Beachtung in der Bevölkerung und Presse sowie die vielen guten Gespräche auf Gemeinde- und Kreisebene lassen das Projekt immer konkreter werden.

Vereinsaktivitäten in 2013
In 2013 wird der Verein sein Projekt auf vielen weiteren Veranstaltungen vorstellen. Zum einen soll es bei den Bürgern noch bekannter werden, zum anderen sollen weitere potenzielle Sponsoren angesprochen werden. So ist vom 1. bis 3. März eine größere Informations-veranstaltung in Ringen geplant. Mit Mitmachaktionen für Groß und Klein und vielen Informationen rund um das Leben im Mittelalter soll dieses Wochenende einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten der späteren Frankensiedlung geben.


Riesiger Erfolg an den Tagen der Offenen Höfe in Gelsdorf

Mit fast 15.000 Besuchern waren die zwei Tage eine gute Möglichkeit, unser Projekt "Frankensiedlung Nithrindorp" vorzustellen. In den vielen Gesprächen mit jungen Familien und auch älteren Paaren wurde eines deutlich: Viele sind davon ausgegangen, dass wir nicht wirklich eine Siedlung aufbauen wollen. Ein paar Tage in der Siedlung zu verbringen – viele meinten, dass wäre genau das Richtige, um mal runter zu fahren und Luft zu holen.

Viele gute Wünsche zum Gelingen, zahlreiche Nachfragen und eine große Begeisterung bei Groß und Klein machten deutlich, welche Chancen in diesem Projekt stecken. Auch unser Landrat und Bürgermeister besuchten unseren Stand und haben uns ihre Unterstützung zugesagt.

Die Dreharbeiten des WDR am Samstag wurden ebenfalls mit großem Interesse wahrgenommen, man darf auf den Beitrag gespannt sein.
Insgesamt waren wir am Sonntag nach der Veranstaltung "platt", aber auch einig, dass es eine tolle Sache war, so viele Menschen zu begeistern und neugierig zu machen. Die meisten Besucher kamen aus dem Bereich Köln/Bonn.

Jeder fragte nach dem Standort, also nach dem Grundstück. Auch hier sind wir guter Dinge, vielleicht schon bald positiv zu berichten. "Wer dem Holz beim Trocknen zusehen kann, der kann auch in der Frage des Grundstückes Geduld haben".

Bedanken möchten wir uns bei den Initiatoren Bruno Kleuser und Andreas Ackermann für die Einladung und natürlich bei Familie Schweinheim für die Gastfreundlichkeit. Wir kommen wieder.

Kurzinformation zum Verein

zum Flyer der Veranstaltung

mehr Bilder von der Veranstaltung


Besuch des Frühmittelaltermarkts in Diersfordt bei Wesel

Eine kleine Delegation des Vereins Frankensiedlung Nithrindorp hat den Frühmittelaltermarkt in Diersfordt besucht.

Nicht Kommerz steht hier im Vordergrund, sondern das alltägliche Leben im Frühmittelalter. So könnte man sich auch das Leben in der Frankensiedlung vorstellen: Handwerkern beim Schmieden oder Bronzegießen über die Schulter schauen, den Frauen beim Nähen und Kochen. Eine tolle Kulisse direkt neben dem Schloss Diersfordt rundete das Ganze ab.

Auf dem Platz gab es noch Lücken und wir waren uns schnell einig, nächstes Jahr ind die Merowinger von Nithrindorp mit dabei. Hauptsächlich wurde der Platz von Nordmännern besiedelt, ein Merowinger war aber auch vertreten. Ein toller Tag so richtig zum Abtauchen und Genießen mit vielen guten Gesprächen mit netten friedlichen Männer und Frauen aus dem 5.-10. Jahrhundert.

Insgesamt war dieser Markt eine gelungene Sache, es gab keinen Rummel und kein undefinierbares Sammelsurium wie es man leider auf vielen sogenannten "Mittelaltermärkten" findet. Die Mittelalterküche war noch schwach vertreten, aber daran kann man ja auch noch arbeiten. Vielen Dank an die Veranstalter! Übrigens: Viele haben von unserem Projekt gehört und wollen auch gerne Gast bei uns werden.

So könnte für einen Besucher ein Tag in der Frankensiedlung aussehen:

IchZeit oder Entschleunigung


Kleidung aus der Merowingerzeit

Frankensiedlung Nithrindorp fertigt Kleidung aus dem 5.-8. Jahrhundert

Am Samstag, 18.08.2012 findet in der alten Schule in Nierendorf in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ein Workshop statt. Die Mitglieder des Vereins fertigen ihre eigene Gewandung aus dieser Zeit nach historischen und archäologischen Vorbildern an. Die Stoffe sind aus reinen Naturprodukten und pflanzengefärbt. Neben Untertuniken und Obertuniken werden Hosen und sonstige Kleidungsstücke angefertigt.
Eingeladen sind neben den Mitgliedern auch interessierte Bürger, die gerne einmal in diese Zeit reinschnuppern wollen.


Frankensiedlung Nithrindorp fertigt eigene Kleidung an - 1. Treffen zum Thema Gewandung im 5.-8. Jahrhundert

Am Montag, den 21.05. trafen sich 17 Mitglieder und Interessierte in der Alten Schule in Nierendorf.
Wolfgang Wendt führte mit zahlreichen Fotos in die Thematik ein, viel Fachliteratur war zum Stöbern ausgelegt und so wurde eine konkrete historische Richtung vorgegeben. Ziel ist es, dass alle Mitglieder sich in einer Gewandung darstellen, die den Originalen und Funden relativ nah kommt. Wie auch bei der noch zu entstehenden Siedlung will man sich authentisch an der Historie bewegen.

zur kompletten Pressemeldung


2011

Schon die Ankündigung der Vereinsgründung stiess bei der Presse auf großes Interesse; u. a. stellte auch SWR 4 unser Projekt mit einem kurzen Radiobeitrag vor.

Zeitungsberichte:

Rheinzeitung 27./28. August 2011

Bonner Generalanzeiger 17.09.2011

Grafschafter Zeitung 34_2011

Grafschafter Zeitung 36 2011

 


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